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Ein touristischer Anziehungspunkt am Südzipfel Apuliens ist der Leuchtturm von Santa Maria di Leuca. An guten Tagen kann man hier die Küsten Griechenlands und Albaniens erspähen; als ich dort war, war es dafür – bei knallendem Sonnenschein – zu diesig. Die Einheimischen versicherten mir, das sei das „normale“ Wetter für diese Region – warm und feucht.

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Tatsächlich war es Anfang Mai, als ich hier war, recht angenehm – eine für Mitteleuropäer ziemlich gute Zeit Süditalien zu bereisen. Zum einen ist es noch nicht zu heiss, alles blüht, die Landschaft hat noch ein sattes Frühlingsgrün, zum anderen ist das Meer hier in den Sommermonaten ein beliebter Anziehungspunkt für italienische Besucher, während es in der Vorsaison noch recht ruhig ist.

Wir hatten das Vergnügen, mit einem Boot von Escursioni Nemo die Grotten-Tour zu machen. Ich war zunächst ja etwas skeptisch, aber ich muss sagen, das war einer der tollsten Ausflüge seit langem. Entlang der Küste unterhalb von Santa Maria di Leuca gibt es eine ganze Reihe größerer und kleinerer Grotten, die nur vom Meer aus zugänglich sind, und am Nachmittag stand Anfang Mai die Sonne perfekt für diesen Ausflug, so dass das Wasser in den Ausbuchtungen ein geradezu unirdisch leuchtendes Türkis aufwies.

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Vom kleinen Hafen ging es zunächst um die Landzunge mit dem Leuchtturm herum und dann ein ganzes Stück die Küste hinauf, auf deren oberer Kante die eine oder andere teure Villa zu bestaunen war. aber die wirkliche Schönheit liegt darunter.

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